Wie trinkt man Gin? Tipps für den ultimativen Gin-Genuss

Was wäre eine gut sortierte Bar ohne eine gute Flasche Gin? Unseres Erachtens nach ziemlich trostlos, denn im weltweiten Vergleich ist Gin die beliebteste Basis für Cocktails und Longdrinks. Echte Ginkenner wissen, dass hochwertige Spirituosen, wie unser HEIMAT Dry Gin, auch pur ein echter Genuss sind – zumindest wenn man weiß, wie man Gin richtig trinkt, um seine Aromenvielfalt voll und ganz auszukosten. Die wichtigsten Regeln und Fehler, die Du unbedingt vermeiden solltest, verraten wir Dir in diesem Artikel. Also, stell Deinen HEIMAT Gin schon mal kalt, lehn Dich zurück und werde mit unseren Tipps zum Gin-Experten.

Ohne viel Schnickschnack: Wie trinkt man Gin pur?

Echte Ginliebhaber wissen, dass ein richtig guter Gin nicht nur in Gin Tonic, Negroni oder Gin Cocktails geschmacklich überzeugen sollte, sondern vor allem pur. Unvermischt kann der Wacholderschnaps nämlich seine volle Aromenvielfalt entfalten, da die Botanicals bestens zur Geltung kommen. Auf welche Punkte Du unbedingt achten solltest, haben wir hier für Dich zusammengefasst.

1. Die richtige Temperatur: Leicht gekühlt und nicht zu warm

Wie bei einem guten Wein kommt es auch beim Gin auf die richtige Trinktemperatur an. 

Am besten schmeckt er leicht gekühlt, da die Schärfe, Bitterstoffe und der Alkohol etwas abgemildert werden und die Aromen der Botanicals in den Vordergrund treten können. Barkeeper und Sommeliers können dadurch auch die Qualität unterschiedlicher Produkte überprüfen. 


Bei der Frage nach der genauen Temperatur scheiden sich allerdings die Geister: Wenn man Gin einfach für den Genuss pur trinken möchte, sollen 11 bis 15 Grad Celsius ideal sein. Am besten sollen sich die Aromen laut einigen Experten allerdings bei Raumtemperatur bzw. 18 bis 20 Grad entfalten. Wärmer sollte Gin aber auf keinen Fall getrunken werden.

2. Aufs Glas kommts an: Gin sti(e)lvoll genießen

Das perfekte Geschmackserlebnis ist außerdem eine Frage des richtigen Glases. Am besten eignen sich sogenannte Nosing-Gläser, wie sie bei Gin-Tastings verwendet werden, für den puren Gin-Genuss: Sie haben einen langen Stiel, sind unten etwas bauchig und laufen nach obenhin schlank zu, damit auch die kleinsten Geruchsnuancen in den Vordergrund treten. 


Schenke etwa 3cl Gin in das Glas und lass ihn erstmal etwas stehen, denn dadurch entweicht der Alkoholgeruch und die Botanicals, das sogenannte Bouquet des Gins, kommen voll und ganz zur Geltung. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass man eine gewisse Menge im Glas benötigt, damit eine große Oberfläche beim Schwenken durch den Gin benetzt wird. Dadurch kannst du dir einen noch besseren Eindruck des Gins machen. Und gerade bei einer so vielfältigen Spirituose wie dem Gin gibt es viel zu entdecken.  

3. Eiswürfel im Gin? Auf die Menge kommt es an

Unser HEIMAT Gin mit seinen 18 erlesenen Botanicals lässt sich auch wunderbar ohne Eis trinken. Wenn Du ihn lieber mit Eis trinken möchtest oder er etwas zu warm ist, dann ist es aber völlig okay, einen großen Eiswürfel ins Glas zu geben. Je größer, desto weniger schnell schmilzt das Eis und verwässert den Gin. Crushed Ice ist dementsprechend nicht geeignet. Für Longdrinks und Cocktails gilt übrigens dasselbe, auch wenn es hier völlig okay ist, mehr als einen Eiswürfel zu verwenden, solange diese nicht zu schnell schmelzen.


Für ein wahrlich einzigartiges Geschmackserlebnis empfehlen wir Dir unseren HEIMAT Barrel Aged Dry Gin: Für ihn lagern wir unsere klassischen Dry Gin direkt nach der Destillation für mindesten 14 Monate in einem ausgearbeiteten Whiskeyfass. Durch dieses Verfahren erhält unser Barrel Aged Dry Gin mediterrane Noten von Thymian, Lavendel, Äpfeln und Salbei sowie Nuancen von Karamell- und Vanillearomen. 

Der Longdrink-Klassiker: Wie trinkt man Gin Tonic?

Ob zum wohlverdienten Feierabenddrink beim After Work oder als Aperitif mit Freunden: ein Gin Tonic geht eigentlich immer. Der beliebte Longdrink ist nicht zu süß und dank des Tonic Waters allgemein nicht allzu aufdringlich im Geschmack. Die Frage nach dem Glas ist bei einem guten Gin Tonic weniger wichtig als beim puren Genuss. Zu unseren HEIMAT Gins bieten wir Dir aber zum Beispiel unser Tumbler-Glas, das mit einem Fassungsvermögen von 330 ml genug Raum für Deine Longdrinks bietet. 

Was ist das ideale Mischverhältnis für Gin Tonic?

Damit der Geschmack des Gins nicht vom bitteren Tonic Water übertüncht wird, liegt das ideale Mischverhältnis von Tonic zu Gin zwischen 1:1 und 1:4 - je nachdem, wie viele Umdrehungen Dein Drink haben soll 😉 Achte auf alle Fälle auf eine niedrige Trinktemperatur und vergiss auf keinen Fall genug Eiswürfel ins Glas zu geben. 


Anders als beim puren Gin-Genuss darfst Du bei einem Gin Tonic übrigens ruhig etwas mehr als zu wenig Eis ins Glas geben – solange es kein Crushed Ice ist, sondern ordentliche Würfel. Wenn Du möchtest, kannst Du noch eine Grapefruitscheibe oder -zeste als Garnitur hinzufügen, bei hochwertigen Gins ist das aber manchmal gar nicht unbedingt nötig, da die Botanicals bereits für ein gutes Aroma sorgen. 


Gin Cocktails und Longdrinks - Einzigartige Kreationen für Genießer

Gin lässt sich vielfältig einsetzen. Gerade wenn Du hochwertigen Gin zum Mixen benutzt, schmeckt dieser in vielen verschiedenen Kombinationen. Einige Cocktails und Longdrinks haben sich aber besonders bewährt, da sie den Geschmack des Gins perfekt ausbalancieren und ergänzen. Wir stellen die beliebtesten Varianten einmal vor.

Gin Tonic

Den Gin Tonic müsste man eigentlich gar nicht mehr erwähnen, denn dieses Getränk zählt bereits zu den bekanntesten Longdrinks auf Gin-Basis. Die leckere Mischung kommt mit nur drei Zutaten aus. Um einen Gin Tonic zuzubereiten, gibt man Gin in ein entsprechendes Longdrinkglas, natürlich gut gekühlt oder auf Eis. Anschließend wird das Glas mit einer Zitronen- oder Limettenscheibe garniert. Das Tonic Water, welches dem Getränk seinen Namen verleiht, wird meist separat dazu gereicht. Bereitest Du den Gin Tonic für Dich selbst zu, kannst Du das Tonic Water natürlich direkt je nach Belieben hinzugeben.

Gin Fizz

Der Gin Fizz ist der perfekte Drink für all diejenigen, die es lieber etwas süßer mögen. Im Gegensatz zum Gin Tonic dominiert hier der Zucker, denn der Cocktail besteht grundsätzlich aus Gin, Zitronensaft, Zuckersirup und Sodawasser. Während die ersten drei Zutaten zusammen mit Eis in einem Cocktail Shaker gemixt werden, wird das Sodawasser erst am Ende hinzugegeben. Mit seinem sprudeligen und frischem Geschmack erfreut sich der Gin Fizz gerade zur Sommerzeit großer Beliebtheit.

White Lady

Das Rezept für die White Lady soll es bereits seit mehr als 100 Jahren geben. Über die Jahre wurde es aber immer wieder verändert, sodass der Drink heute eher wenig mit der ursprünglichen Rezeptur gemein hat. Tatsächlich heißt es sogar, dass in der ersten Variante des Cocktails keinerlei Gin enthalten war. Heute zählt die White Lady hingegen zu den Klassikern unter den Gin-Drinks und besteht neben dem Gin auch aus Cointreau und Zitronensaft. Die Zutaten werden gemeinsam mit Eis in einem Cocktail Shaker vermischt, bis dieser beschlägt, und anschließend in ein Tumbler-Glas gegeben. Je nach Geschmack kann dieses auch mit ein paar Cocktailkirschen garniert werden.


Tipp: Wenn Dir die White Lady zu sauer ist, kannst Du auch zwei Teelöffel Puderzucker zu der Mischung hinzugeben.


Natürlich gibt es noch viele weitere einzigartige Kreationen auf Gin-Basis, die von süß und erfrischend bis hin zu herb und bitter reichen. Ob Du Gin pur trinken oder in verschiedenen gemischten Varianten genießen möchtest, ist dabei natürlich ganz Dir überlassen. Ganz egal, für welche Variation Du Dich entscheidest - mit HEIMAT Gin wird jeder Drink zum Genuss.

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